Podcastcover der Folge „KI eingeführt. Und dann?" mit einem Porträt von Sandra Noll, Gast im Gespräch über KI-Adoption in Organisationen

KI-Adoption gilt in vielen Organisationen als abgeschlossen, sobald die Lizenzen vergeben und die Schulungen gelaufen sind. Wenn sich im Arbeitsalltag danach wenig ändert, geht die Erklärung meistens in eine der beiden Richtungen: Entweder ist mangelhafte Kommunikation oder fehlende bzw. nicht ausreichende Befähigung der Mitarbeitenden Schuld.

Für die erste Interviewfolge dieser neuen Staffel habe ich Sandra Noll eingeladen. Mit ihr bin ich seit Jahren im engen Austausch. Inzwischen arbeiten wir gemeinsam an der Frage, warum KI-Adoption stockt.

Sandra begleitet Organisationen nach der Einführung, wenn die Technik läuft und beschreibt im Gespräch, wie sichausbleibende KI-Adoption bemerkbar macht. Ihre Erfahrung zeigt, dass es dann ruhig wird, Rückfragen und offene Ablehnung ausbleiben und die Beteiligten ihre Arbeit so fortsetzen wie zuvor. Nutzungszahlen eignen sich als Maßstab tatsächlich wenig, weil Logins nichts darüber aussagen, ob sich ein Prozess verändert hat.

Nicht zuletzt deshalb setzt sie bei den realen Abläufen an und prüft, ob diese neu gedacht wurden oder die KI neben den bestehenden Prozessen genutzt wird.

Wir sprechen außerdem über Ownership und Accountability, die in KI-Einführungen häufig vermischt werden und Führung. Wenn eine Führungskraft KI-Nutzung erwartet und das Tool selbst meidet oder offen Vorbehalt äußert, bemerken Teams diesen Widerspruch schnell und richten ihr eigenes Verhalten danach aus.

Diese Folge ist insbesondere für Führungskräfte, deren KI Adoption nach der Einführung stockt. Unser Gespräch liefert dafür Ansatzpunkte jenseits weiterer Trainings.

 

Sandra Noll auf LinkedIn

„The AI Adoption Gap“ – Unser gemeinsames Angebot

Hinweis: Die in der Folge zitierten Studien sind in den Shownotes der Podcast-Anbieter verlinkt.